Weißt du, ...
- ... was mit deinen Daten im Internet passiert?
- ... wer alles Zugriff darauf hat?
- ... wie viel man anhand deines Profils wirklich über dich erfahren kann? Deine Mitschüler, Verwandten oder ein potentieller Arbeitgeber?
Was einmal im Netz ist, bleibt oft auch noch dort, auch wenn der ursprüngliche Benutzer die Daten längst gelöscht hat. So einfach es ist, persönliche Informationen über sich im Internet zu veröffentlichen, so schwierig ist es auch, sie später wieder zu entfernen.
Viele Leute sind sich zudem nicht darüber im Klaren, wer von ihnen im Internet zugängliche Informationen tatsächlich abrufen kann - denn im Normalfall ist das jeder, der über einen Netzanschluss verfügt. Und dazu zählen nicht nur wildfremde Menschen aus aller Welt, sondern auch Nachbarn, Freunde und Bekannte, Familie sowie potentielle Arbeitgeber.
Es ist schon heute nicht unüblich, wenn Personalchefs ihre Bewerber „googeln“ oder gar darauf spezialisierte Firmen damit beauftragen, anhand deiner Internetspuren ein detailliertes Profil von dir zu erstellen, um schon vorher wissen zu können, wer du bist.
Personensuchmaschinen wie Yasni oder 123people haben sich sogar auf Personensuchen spezialisiert. Dazu verwenden sie das sogenannte „Datamining“: Alle gefundenen Informationen über eine Person werden dabei so miteinander in Verbindung gebracht, dass man ein relativ klares Profil bekommt. Über die Freundschaftsnetze in Social Networks lässt sich zudem noch ermitteln, in welchem sozialen Milieu du dich hauptsächlich bewegst.
„Gute“ Suchmaschinen wie Google bieten Möglichkeiten, bestimmte Informationen von der Indizierung auszuschließen. Allerdings gibt es auch viele Dienste, die sich nicht an diese Standards halten und deswegen nützt dieses Vorgehen auch meist wenig.
Das Internet vergisst nichts, und eine falsche Äußerung oder schon ein falsches Bild der letzten Party kann dich lange verfolgen. Zum Beispiel kannst du dir durch so etwas Berufschancen verbauen. Meistens merken es die Betroffenen nicht einmal, da die Personalchefs und Arbeitgeber nicht sagen, wieso sie sich gegen einen Bewerber entscheiden.
Manche Schülernetzwerke geben zwar vor, ein geschlossenes Netzwerk zu sein, auf das nur Schüler, aber keine Lehrer oder Eltern Zugriff haben können. Das entspricht allerdings meistens nicht der Wahrheit und die Hürden für Außenstehende, um an bestimmte Daten zu kommen, sind gering.
Also sei dabei: Hol dir deine Daten zurück und räume dein Profil auf!







